KONZERTTERMINE

Hamburg
Donnerstag, 08. September 2022, 19:00 Uhr
Rudolf Steiner-Schule Hamburg-Bergstedt
Bergstedter Chaussee 207, D-22395 Hamburg
Göttingen
Freitag, 09. September 2022, 19:00 Uhr
Freie Waldorfschule Göttingen
Arbecksweg 1, D-37077 Göttingen
Stuttgart
Sonntag, 11. September 2022, 19:00 Uhr
Liederhalle Stuttgart, Beethovensaal
Berliner Platz 1-3, D-70174 Stuttgart
Hier klicken für Tickets

PROGRAMM

Ludwig van Beethoven
"Die Geschöpfe des Prometheus"

Ludwig van Beethoven zählt zu den berühmtesten Komponisten der klassischen Musik. Genaue Geburtsdaten von ihm sind nicht bekannt, aber man weiß, dass er am 17. Dezember 1770 in Bonn getauft wurde. Sein Vater, Johann van Beethoven, war Tenorsänger an der Hofkapelle und ein angesehener Musiklehrer. Schon früh erkannte er die Begabung seines Sohnes und gab ihm daraufhin eine solide Musikausbildung. Mit 12 Jahren erhielt Ludwig van Beethoven seinen ersten Klavier- und Kompositionsunterricht von Christian Gottlob Neefe und es entstanden seine ersten Kompositionen. Im Jahre 1784 bekam er eine feste Anstellung als Organist und wirkte als Cembalist und Bratschist in der Hofkapelle mit. 1787 war Ludwig van Beethoven für kurze Zeit Schüler von Mozart und später von Haydn in Wien, wo er ab 1792 dauerhaft blieb. Sein erstes größeres Werk, das Klaviertrio op.1, erschien 1795. Bereits im Jahr 1802 begann sein Gehör deutlich nachzulassen bis er 1819 fast völlig taub war. Dies hielt ihn aber in keinster Weise vom Komponieren ab. Zwischen 1800 und 1823 war Ludwig van Beethovens Blütezeit, jährlich erschien ein großes Werk. Am 26. März 1827 starb Ludwig van Beethoven in Wien.  

Das Programm beginnt mit der Ouvertüre zu Beethovens Ballettmusik Op. 43 „Die Geschöpfe des Prometheus“: stürmisch-vorwärtsdrängend wie die schwungvolle und mitreißende Gruppendynamik unseres Orchesters.


Carl Reinecke
Flötenkonzert in D-Dur, Op. 283

Carl Reinecke ist am 23. Juni 1824 in Hamburg geboren, er war ein deutscher Komponis, Pianist und Dirigent. Er erhielt seinen gesamten Musikunterricht von seinem Vater. Im Alter von 19 Jahren unternahm er 1843 seine erste Konzerttournee als Pianist durch Dänemark und Schweden. Danach lebte er lange in Leipzig, wo er bei Felix MendelssohnRobert Schumann und Franz Liszt studierte.
Insgesamt schrieb er vier Konzerte für sein Instrument (und viele Kadenzen für Werke anderer, darunter ein großes Set, das als Opus 87 veröffentlicht wurde) sowie Konzerte für Violine, Cello, Harfe und Flöte.
1860 wurde Reinecke zum Direktor der Gewandhausorchester- Konzerte in Leipzig und zum Professor für Komposition und Klavier am Konservatorium ernannt. Er leitete das Orchester mehr als drei Jahrzehnte bis 1895. Er war 35 Jahre lang als Lehrer tätig, bis er 1902 in den Ruhestand ging. Am 10. März 1910 starb er im Alter von 85 Jahren in Leipzig.


Das klangschöne Flötenkonzert in D-Dur, Op. 283 von Carl Reinecke ist mit dem hellen, lichten Klang des Soloinstruments die Untermalung für freudvolle gemeinsame Sommertage an unserem Probenort, dem weitläufigen und grünen Gelände der Waldorfschule Gutenhalde. 

Solistin ist Naemi Võsand

Johannes Brahms
Sinfonie Nr. 2 in D-Dur

Johannes Brahms wurde am 7. Mai 1833 in Hamburg geboren und zählt zu den bedeutendsten Komponisten der Romantik.
Brahms lernte schnell. 1843 trat er zum ersten Mal als Pianist in einem öffentlichen Konzert auf und wurde in Hamburg als „Wunderkind“ gefeiert.
Im Jahr 1853 verließ er Hamburg und unternahm eine Reise, auf der er einen ungarischen Violinisten auf dem Klavier begleitete. Während dieser Zeit begegnete er in Hannover dem ungarnstämmigen Geigenvirtuosen und Komponisten Joseph Joachim. Durch ihn lernte Brahms den Komponisten Robert Schumann und seine Frau Clara in Düsseldorf kennen.
Im Jahr 1857 kam Brahms an den Fürstenhof zu Detmold. Dort wurde er ein Jahr später Hofmusikdirektor.
1869 übersidelte Brahms nach Wien.
Brahms verbrachte im Jahr 1877 seinen ersten Sommeraufenthalt in Pörtschach am Wörthersee. Seinem Freund Eduard Hanslick schrieb er in seiner kauzigen Art: ... „Der Wörthersee ist ein jungfräulicher Boden, da fliegen die Melodien, dass man sich hüten muss, keine zu treten....“ In kürzester Zeit komponierte er dort seine 2. Sinfonie, die mit ihrem vielschichtigen, romantischen Duktus ein großartiges und immer wieder begeisterndes Meisterwerk ihres Schöpfers ist.
In den letzten beiden Jahrzehnten seines Lebens war er eine führende Persönlichkeit der internationalen Musikszene, als Pianist, Dirigent und Komponist vielfach bewundert und verehrt. Brahms starb am 3. April 1897 in Wien.

In der Sinfonie Nr. 2 in D-Dur von Johannes Brahms, sind Melodien und Stimmen zu einem vielschichtigen Meisterwerk mit romantischem Duktus verwoben. Hier sind alle Instrumente gefordert und prägen mit ihren individuellen Klangfarben den Zusammenklang in ganz vielfältigen Kombinationen: So, wie die Junge Waldorf Philharmonie aus vielen besonderen Persönlichkeiten zusammengesetzt ist und während der Tagung neue und inspirierende Bekanntschaften geschlossen werden.


TICKETS

Der Ticketvorverkauf hat gestartet!!

Für die Konzerte in Hamburg und Göttingen benötigen Sie keine Tickets. Der Eintritt ist frei, spenden sind willkommen.

Für das Konzert in der Liederhalle in Stuttgart hat der Kartenverkauf gestartet. 
Hier erhalten Sie Tickets: https://www.goldenticketsystem.com/show.php?show_id=862

Bei Fragen schreiben Sie uns gerne eine Mail an orchester@waldorfschueler.de.

CHRONIK

5. September, Kunstkraftwerk Leipzig
6. September, Kirche des St. Simon und Judas Prag
8. September, Saal der Universität für angewandte Kunst Wien
10. September, Beethovensaal der Liederhalle Stuttgart

Felix Mendelssohn Bartholdy: Ruy Blas - Ouvertüre op. 95
Johannes Brahms: Violinkonzert D-Dur op. 77
Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 „Aus der Neuen Welt“
 
Dirigent: Patrick Strub
Solistin:  Dorothea Stepp, Violine
04. April, Lukaskirche Dresden
05. April, KulturScheune der Freien Waldorfschule Schwäbisch Hall
06. April, Liederhalle Stuttgart Beethovensaal 

Vincenzo Bellini: Ouvertüre zur Oper "Norma"  
Carl Maria von Weber: Klarinettenkonzert Nr. 2 Es-Dur, op. 74  
Sergej Prokofjew: Suiten Nr. 1 und 2 aus der Ballettmusik zu „Romeo und Julia“, op. 64

Dirigent: Patrick Strub
Solist: Julius Engelbach


04. November, Jubiläumskonzert, Freie Waldorfschule Ludwigsburg 

Antonín Dvořák: Slawischer Tanz Nr. 1, C-Dur
Georges Bizet: Carmen-Suite Nr.1
Modest Mussorgski: Ouvertüre zur Oper Chowanschtschina (Instrumentation Rimski-Korsakov)
Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Blumenwalzer aus „Der Nussknacker"
Johannes Brahms: Ungarischer Tanz Nr. 5, g-moll


Dirigent: Patrick Strub
19. April, Rudolf Steiner-Schule Hamburg-Bergstedt
20. April, Rudolf Steiner-Schule Dortmund
22. April, Liederhalle Stuttgart Beethovensaal 

Ludwig van Beethoven: Fidelio Ouvertüre E-Dur, op. 72
Edvard Grieg: Klavierkonzert a-moll, op. 16
Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 7 d-moll, op. 70

Dirigent: Patrick Strub
Solist: Alexander Sonderegger

29. März, Odeon Theater, Wien
30. März, Musikhochschule München
01. April, Goetheanum, Dornach
03. April, Forum am Schlosspark, Ludwigsburg

Engelbert Humperdinck: Vorspiel zur Oper "Hänsel und Gretel"
Antonin Dvorak: Violinkonzert in a-moll, op. 53
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 5, e-moll, op. 64

Dirigent: Patrick Strub
Solistin: Lilian Heere
10. April, Rudolf Steiner Schule Dortmund
11. April, Freie Waldorfschule Frankenthal
12. April, Liederhalle Stuttgart, Hegel-Saal

Richard Wagner, Ouvertüre zu die Meistersinger von Nürnberg
Camille Saint-Saëns: Cellokonzert Nr. 1
Bedřich Smetana: Vyšehrad, die Moldau und Šárka aus “Mein Vaterland”

Dirigent: Patrick Strub
Solist: Jakob Stepp, Cello
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01. November, Freie Waldorfschule Freiburg St. Georgen
02. November, Liederhalle Stuttgart, Hegel-Saal

P. I. Tschaikowski, Schwanensee-Suite, op.20a
A. G. Arutjunjan, Trompetenkonzert As-Dur
M. Mussorgsky/M.Ravel, Bilder einer Ausstellung

Dirigent: Patrick Strub
Solist: Sebastian Berner, Trompete
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03. September, Freie Waldorfschuele Kreuzberg, Berlin
04. September, Freie Waldorfschuele Bergstedt, Hamburg
06. September, Freie Waldorfschule Kassel
08. September, Liederhalle Stuttgart, Beethovensaal

Richard Wagner, Lohengrin, Vorspiel zum 3. Akt
Max Bruch, Violinkonzert Nr. 1 in g-Moll, op. 26
D. D. Schostakowitsch, 5. Sinfonie d-Moll, op. 47

Dirigent: Patrick Strub
Solistin: Angelika Strub, Violine
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03. November, Rudolf Steiner-Schule Nürnberg
04. November, Liederhalle Stuttgart, Hegelsaal

Ludwig v. Beethoven, Tripelkonzert C-Dur, op.56
Antonín Dvorák, Sinfonie Nr. 8, G-Dur, op.88

Dirigent: Patrick Strub
Solistinnen: Alwina Kempf, Violine; Diane Lambert, Violoncello; Susanne Lang, Klavier
05. November, Freie Waldorfschule St. Georgen, Freiburg
06. November, Liederhalle Stuttgart, Hegel-Saal

Gioacchino Rossini, Ouvertüre zu Semiramide
Richard Strauss, Hornkonzert Nr.1, Es-Dur, op.11
Edvard Grieg, Peer Gynt Suite Nr. 1, op.46
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky, Romeo und Julia – Fantasie Ouvertüre

Dirigent: Patrick Strub
Solist: Valentin Eschmann, Horn
06. Oktober, Freie Waldorfschule Überlingen
07. November, Liederhalle Stuttgart, Beethovensaal

Frédéric Chopin, Klavierkonzert Nr.1, e-Moll, op.11
Johannes Brahms, Sinfonie Nr. 2, D-Dur, op.73

Dirigent: Patrick Strub
Solist: David Meier, Klavier
31. Oktober, Freie Waldorfschule Frankfurt am Main
01. November, Liederhalle Stuttgart, Hegel-Saal

Giuseppe Verdi, Ouvertüre zu Nabucco
Felix Mendelssohn Bartholdy, Violinkonzert, e-Moll, op.64
Peter I. Tschaikowski, Sinfonie Nr. 1, g-Moll, op.13

Dirigent: Patrick Strub
Solistin: Elena Graf, Violine
31. Oktober, Freie Waldorfschule St. Georgen, Freiburg
01. November, Liederhalle Stuttgart, Hegel-Saal

Johannes Brahms, Tragische Ouvertüre, d-Moll, op.81
Robert Schumann, Konzert für Violoncello und Orchester, a-Moll, op.129
Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 5, c-Moll, op.67

Dirigent: Patrick Strub
Solist: Merlin Schirmer, Violoncello
03. November, Congress Centrum Pforzheim
04. November, Liederhalle Stuttgart, Hegel-Saal

Jean Sibelius, Ouvertüre zu Finlandia, op. 26
Ludwig van Beethoven, Klavierkonzert Nr. 3, c-Moll, op. 37
Antonín Dvorák, »Aus der Neuen Welt«, 9. Sinfonie, e-Moll op. 95

Dirigent: Patrick Strub
Solistin: Maraike Brüning, Klavier
04. November, Freie Waldorfschule Überlingen
05. November, Liederhalle Stuttgart, Hegelsaal

Hector Berlioz, Ouvertüre zu „les Troyens à Carthage“
Camille Saint Saens, Violinkonzert Nr. 3, h-Moll, op. 61
Caesar Franck, Sinfonie in d-Moll

Dirigent: Patrick Strub
Solist: Lukas Stepp, Violine
05. November, Freie Waldorfschule Ulm Römerstraße
06. November, Liederhalle Stuttgart, Hegel-Saal

Richard Wagner, Vorspiel zu “Die Meistersinger aus Nürnberg”
Reinhold Glière, Konzert für Horn und Orchester Nr. 1, B-Dur, op. 91
Antonín Dvorák, Sinfonie Nr. 8, G-Dur, op. 88

Dirigent: Stefan Geiger
Solist: Claudius Müller, Horn
06. November, Freie Waldorfschule Heidenheim
07. November, Liederhalle Stuttgart, Hegel-Saal

Antonín Dvorák, Konzert für Cello und Orchester, h-Moll, op. 104
Peter I. Tschaikowsky, Sinfonie Nr.5, e-Moll, op. 64

Dirigent: Patrick Strub
Solist: Fionn Bockemühl, Cello